Jetzt mal weg hier von Korruption, Spielcasinos, Phantomen, Nazis, Bundesgartenschau, Wollhaus, Stadtbahntrasse, Bildungscampus und Co. Die neue Werbekampagne “Unhate” von Benetton ist großartig! Nicht nur weil sie demonstriert, was mithilfe Photoshops alles möglich ist sondern weil viel mehr dahintersteckt als auf den ersten Blick erkennbar ist. Es geht um eine Unternehmens- wenn nicht sogar eine Weltkultur. Den Hass beseitigen. Leider hat der Papst mit seinen Anwälten nicht mitgespielt und sein Bild verbieten lassen (Ich habe es natürlich trotzdem…). Wo sich gleich die Frage stellt, warum braucht der Papst weltliche Anwälte? Und muss er dann auch vor Gericht erscheinen im Notfall? “Schwören Sie bei Gott?” Äh ja… Ich dachte der Stellvertreter Gottes hätte sowas nicht nötig aber scheinbar hat ihn das Benetton Motiv so sehr getroffen, dass er nicht anders konnte. Dabei ist es ein sehr versöhnliches Bild wie ich finde. Als Grund wurde vorgeschoben, dass man mit dem Motiv des Papstes keine wirtschaftlichen Tätigkeiten verbinden will. Naja. Die Institution Kirche wird sich wohl nie ändern. Spassbefreit, rechthaberisch, konservativ, kalt. Benetton hat Spass bewiesen. Chapeau!
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